Die Intensiv-Wochen


Kernstücke des Musenraum Programms sind die zwei Mal im Jahr stattfindenden Intensiv-Wochen. Dazu treffen sich im Herbst und im Frühjahr alle Teilnehmer/innen mit drei Tutoren/innen für 5 Tage an einem schönen Ort “in Klausur”. Die Orte werden wechseln. Das Programm der Intensiv-Wochen basiert auf fünf Elementen.



  Gruppengespräche


Die Teilnehmer/innen stellen ihre Projekte vor oder bringen uns auf den neuesten Stand (Die Teilnehmerschaft ist ja nicht immer die gleiche und die Projekte werden in unterschiedlichen Entwicklungsstadien sein). Gruppensitzungen sorgen oft für großen und überraschenden Input. Außerdem können sich wertvolle Verbindungen und Kontakte unter den Teilnehmern/innen herausbilden.


  Einzelgespräche


Die Teilnehmer/innen können bei allen Tutoren/innen über die Tage verteilt Einzeltermine buchen. Diese Form erlaubt sehr intensive Gespräche und die Diskussion spezieller Probleme in der Entwicklungs- und Produktionsphase.


  Workshops


Alle Tutoren/innen übernehmen einen kleinen Workshop. Die Themen dafür können filmspezifisch, filmverwandt oder sogar auf den ersten Blick filmfremd sein. Neben “klassischen” Inhalten wie z.B. Interviewführung, Kameraästhetik oder Schnittdramaturgie, wären auch Themenkomplexe wie Filmförderungen, Archivrecherche, Sendeplätze, Kalkulationen oder speziellere Themen wie Schattendramaturgie in der Malerei, Stille im Film, Experimentalfilm, Photografie, Grundlagen der Wahrnehmung, philosophische oder musikalische Betrachtungen denkbar. Die Workshops können auch Case-Studies ausgewählter Filme sein oder Work-in-Progress Vorstellungen.


  Film- und Diskussionsclub


An den Abenden werden, gerne bei einem Gläschen Wein, zwanglose Gespräche und Filmsichtungen im Sinne eines Filmclubs stattfinden. Die Auswahl der Filme wird von den Teilnehmern/innen übernommen. Die Tutoren/innen können bei der Suche nach den Filmen behilflich sein. Die Technik stellt der Musenraum e.V.


  Freiräume


Sehr wichtig sind Freiräume für die Teilnehmer/innen. Mal raus und laufen, schnaufen, denken. Allein oder in Gruppen. Deshalb ist mir auch die Natur und die Umgebung wichtig, in der die Intensiv-Wochen stattfinden. Wenig Ablenkung, wenig Alltag. Wir werden unterschiedliche Orte suchen, die schön gelegen sind - in den Bergen, am Meer, an einem See, im Wald – der Musenraum ist örtlich ungebunden.




Ganz wichtig ist bei allem: Was im Musenraum besprochen wird, soll im Musenraum bleiben. Nur mit dieser Prämisse läßt sich eine Gesprächs- und Kritikkultur aufbauen. Seinen Rohschnitt oder eine erste Treatmentfassung zur Diskussion zu stellen, ist schließlich ein große Hürde.


Das Program der Intensiv-Wochen wird nicht wie ein lückenloser Stundenplan abgehandelt. Einzelgespräche werden ständig im Hintergrund ablaufen, Spontane Klein-Gruppen können sich um einzelne Tutoren/innen bilden. Nur ein gewisser Rahmen wird festgelegt, der von allen zusammen gefüllt werden will.  Im Vordergrund stehen das Engagement und das Wollen der Teilnehmer/innen. Wer sich “bespielen” und unterrichten lassen will, ist im Musenraum sicher nicht gut aufgehoben.




Die individuelle Betreuung


In der sensiblen Phase der Stoffentwicklung haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit Tutoren/innen auch außerhalb der Intensiv-Wochen zu kontaktieren. Diese Betreuung ist natürlich begrenzt durch die dafür zur Verfügung stehenden finaniziellen Mittel des Musenraum e.V. und der zeitlichen Verfügbarkeit der Tutoren. Die individuelle Betreuung kann daher nur in klarer Absprache zwischen Teilnehmer/in, Tutor/in und dem Musenraum e.V. stattfinden.

 

das projekt

Intensiv-Wochen


Inspirierende Werkstatt-Treffen für alle Teilnehmer.  2 mal im Jahr. 5 Tage. 3 Tutoren. Herbst und Frühjahr an wechselnden Orten.

Individuelle Betreuung


Individuelle Betreuung außerhalb der Intensiv-Wochen. Speziell in der Phase der Stoffentwicklung.