Der Musenraum am Chiemsee war für mich eine wundervolle und sehr inspirieren-de Erfahrung. Neben interessanten und in die Tiefe gehenden Besprechungen unserer Projekte, Filmabenden, Einzelgesprächen und kurzen Seminareinheiten, hatten wir immer wieder einen persönlichen Freiraum für Waldspaziergänge oder um über die eigenen Projekte nachzudenken... Unser eigenes Projekt hat durch den Musenraum sehr stark profitiert und wir haben nun das Thema des Filmes und die filmische Herangehensweise ausgearbeitet. Am wertvollsten erschienen mir dafür die Einzelgespräche mit den Tutoren... Die Stimmung war durchweg positiv und inspirierend. Wir konnten uns kaum stoppen mit Gesprächen über Film und die Regie, die zum Teil bis tief in die Nacht gingen.... Ich habe noch nie eine solch inspirierende Woche mit unglaublich kompetenten Lehrern und Teil-nehmern erlebt und freue mich schon auf den nächsten Musenraum.


Laurentia Genske, Absolventin KHM Köln


Ich habe noch nie eine Gruppe getroffen, die mit so viel Offenheit, gepaart mit großer filmischer Kompetenz über Themen und ihre Umsetzung spricht... Ich per-sönlich bin mit einem Projekt in der Krise angereist... Das Feedback der Gruppe und besonders der Tutor*innen Claudia Prietzel, Sabine Rollberg und Thomas Riedelsheimer haben mir geholfen, eine neue Perspektive auf mein Thema zu ent-wickeln... Am Ende der Woche verstand ich viel besser, was der Kern des Films sein kann und konnte eine neue Richtung einschlagen... Dafür dass es dieses Pro-jekt gibt, bin ich Thomas Riedelsheimer und allen Teilnehmerinnen sehr dankbar.


Vera Drude, Absolventin HFF München


Ich hatte tatsächlich noch nie so ein tolles Gruppenerlebnis. Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt, alle Themen waren möglich, es gab keine Wertung, nur Feedback das konstruktiv war und immer das Gefühl, dass man die anderen unterstützen möchte und auch anders herum. Mir hat es extrem geholfen, mich gedanklich dem Dokumentarfilm wieder in der Weise zu nähern, mit der ich über-haupt damit angefangen habe vor 10 Jahren - und dieses Gefühl wieder zu erleben, war sehr wichtig für mich und den nächsten Dokumentarfilm, den ich machen möchte...  Der Grundton, dieser geschützte Rahmen, wo es klar war, dass alles was hier besprochen wird auch hier bleibt, die Zusammensetzung der Grup-pe, die Unterschiedlichkeit von euch Betreuern, die Dauer - all das war für mich genau richtig, ebenso der Ort. Am wichtigsten für mich als Filmemacherin war das ehrliche konstruktive Feedback... Auf persönlicher Ebene fand ich es unglaublich schön zu erleben wie konkurrenzfrei und sensibel die Gruppe war, weil ich das in Ludwigsburg ab dem 3. Jahr teilweise sehr anders erlebt habe....Ich fand es sehr schön mit was für einem Gespür ihr alle auf die Projekte eingegangen seid. Ganz oft wurde auch von einem von euch der Druck raus genommen und dadurch hatte ich das Gefühl das immer mehr Platz für Ideen entstanden ist. Es gab so sensible Themen, ob persönlich, oder weil sie ganz am Anfang und noch nicht gefestigt waren und eure Flexibilität, Hilfestellungen, Fragen und Ideen fand ich genau richtig... Auch die Reihenfolge erst in der Gruppe zu besprechen, danach die Einzelgespräche zu führen empfand ich als sehr sinnvoll und gut. Dass wir den Psychologen und Analytiker Prof. Milz als Gast hatten, war unglaublich bereich-ernd und eine tolle Idee. Zum einen weil Psychologie und Film so eng verwandt sind und zum anderen als persönliche Unterstützung für diejenigen, die so persönliche und schwere Themen hatten.


Manuela Bastian, Absolventin Filmakademie Ludwigsburg


Die Gruppe hat es schon beim ersten Zusammenkommen geschafft Nähe herzu-stellen und eine Offenheit in den Gesprächen zu ermöglichen, die bei frühen Sta-dien der Stoffentwicklung keine Selbstverständlichkeit ist. Schnell hat man ge-merkt, wie viel Potential in einem gemeinsamen Nachdenken stecken kann, wenn es Zeit und Raum, sowie eine Atmosphäre des Vertrauens und der Wachsamkeit gibt... Es gab viel Platz, eine wunderschöne Natur ums Haus herum und eine gute Verpflegung, sodass man sich neben der gedanklichen Arbeit um nichts weiteres kümmern musste... Vielleicht könnte man dieses Projekt als nachhaltige Arbeit an und leidenschaftliche Verpflichtung gegenüber dem Dokumentarfilm begreifen.


Nina Wesemann, Absolventin HFF München


Am Anfang hatte ich Zweifel. Ich war mir unsicher, ob ich mich überhaupt mit meinem persönlichen Thema in einer Gruppe auseinandersetzten will. Dement-sprechend war ich auch etwas angespannt, was da auf mich zukommt.... Die Musenraum-Woche war für mich dann wie ein Geschenk. Ich hatte das Gefühl, dass wir uns als Gruppe gleich am ersten Abend zusammengefunden haben. Die Stimmung war auch in den folgenden Tagen für mich angenehm. Wir sind ehrlich und achtsam miteinander umgegangen, hatten gegenseitiges Interesse und Respekt und konnten uns konstruktives Feedback zu den Projekten geben.... Von einem vagen inneren Thema bin ich zu einer konkreten Vorstellung gekommen wer für mich als Protagonist in Frage kommt… Den Ort fand ich sehr gut ausge-wählt. Besonders gut hat mir die Nähe zur Natur gefallen. Ich empfand es auch als Luxus, dass wir uns vor Ort quasi um nichts kümmern mussten. Dadurch konnte ich mich ganz auf die Gespräche und Begegnungen einlassen... Die Bera-tung empfand ich von allen Seiten als hilfreich. Eine gute Mischung aus persön-licher Zuwendung und der Frage nach der professionellen Umsetzbarkeit.... Ich fand unseren Musenraum superklasse... Danke!!!!


Rebekka Kaufmann, Absolventin Filmakademie Ludwigsburg